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Battlefield 2142: 
ein Bild In Battlefield 2142 trefft ihr so nur auf Aufklärer, Sturmsoldaten, Pioniere und Versorgungssoldaten. Falls ihr nun die Special Forces vermissen solltet, so lasst euch gesagt sein, dass die Aufklärer in diesem Game ihre Aufgabe mit übernehmen. Aufklärer haben nämlich nicht nur eine zuverlässige Maschinenpistole, sondern sie verfügen auch über fiese Sprengsätze. Die Sturmsoldaten verfügen über Waffen zur Infanterieabwehr und zusätzlich können sie verbündete Soldaten auch heilen. Wenn ihr also mal schwer verletzt am Boden liegt, könnt ihr mittels Tastendruck einen Sturmsoldaten zu euch rufen und euch wieder aufrappeln lassen. Pioniere verfügen über schwere Geschütze wie den Raketenwerfer und auch die Möglichkeit, beschädigte Fahrzeuge zu reparieren. Versorgungssoldaten liefern neue Munition, spüren den Feind auf oder benutzen EMP-Granaten um die Technik des Gegners zu deaktivieren. Im Spiel lassen sich durch Erfolge mehrere Dutzend Waffen frei schalten und es ist auch möglich, die jeweiligen Soldatenklassen noch weiter zu spezialisieren und so z. B. einen Über-Elite-Soldaten zu erschaffen. Besonders interessant ist auch die Tatsache, dass ihr euren Kämpfer ganz individuell mit frei geschalteten Dingen ausrüsten könnt, um euch ganz speziell auf bestimmte Aufgaben konzentrieren zu können. Dies hat aber auch eine Schattenseite: Anfänger sind gegenüber Spielern, die schon länger dabei sind, nicht nur auf Grund mangelnder Erfahrung im Nachteil, sondern auch, weil ihnen bestimmte Waffen und ähnliches noch nicht zur Verfügung stehen. Das lässt teilweise unschönen Frust aufkommen. Und es dauert teilweise ziemlich lange, bis ihr genügend Punkte für eine bestimmte Sache gesammelt habt. Ihr müsst also viel spielen. Natürlich trefft ihr auch in „Battlefield 2142“ wieder auf zahlreiche Fahr- und Flugzeuge. Gänzlich neu sind die Walker (Panzer, die auf zwei Beinen durch die Gegend latschen), die verdammt schnell und gut gepanzert sind. Daneben trefft ihr auf die obligatorischen Buggies und natürlich auch auf konventionellere Panzer. Die Flugzeuge scheinen dieses Mal etwas schwächer zu sein als noch in den Vorgänger. Beherrschte man in „Battlefield 2“ z. B. das Fliegen eines Jets in höchster Vollendung, war man der unangefochtene König des Hügels. In „Battlefield 2142“ habe ich noch keinen Weg gefunden, um ein Flugzeug so effektiv zu machen. Noch effektiver als im Vorgänger sind aber die Squads. Wer in diesen richtig vorgeht, bekommt deutlich schneller Punkte.
Autor: Marius & Morten

F.E.A.R. Extraction Point:  
ein Bild Letztes Jahr konnte das Game mit einer echt unheimlichen Atmosphäre und einer superben Künstlichen Intelligenz überzeugen. Nun steht das Add-On „F.E.A.R. Extraction Point“ in den Läden und ich will für euch mal checken, ob die Erweiterung genauso wie das Hauptspiel überzeugen kann. „F.E.A.R. Extraction Point“ fängt dort an, wo das Hauptspiel aufhörte und bietet euch eine knapp vier Stunden lange Kampagne, in der ihr vom Jäger zum Gejagten werdet. Spielerisch hat sich dennoch herzlich wenig geändert: Ihr bekämpft eine Armee von Klonen, bekommt es desöfteren mit dem Paranormalen zu tun und auch viele Levelabschnitte erinnern sehr an das Hauptprogramm. Neu sind allerdings die Minigun und die mobile Kanone, die ihr z. B. an einer Wand installieren könnt. Ansonsten sucht man Neuerungen leider mit der Lupe. Die Künstliche Intelligenz ist glücklicherweise kein Deut schlechter als im Hauptspiel und so bekommt ihr auch in „F.E.A.R. Extraction Point“ unglaublich intensive Feuergefechte geboten. Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Unheimliche Geräusche und seltsame Erscheinungen suchen euch immer dann heim, wenn ihr es euch gerade so überhaupt nicht wünscht und am liebsten einen Moment durchatmen würdet. Etwas ärgerlich ist jedoch, dass die Taschenlampe sowie die Zeitlupen-Funktion manchmal gesperrt werden, was die jeweiligen Situationen noch dramatischer / intensiver machen soll. Zugegebenermaßen stört das aber und wäre beim besten Willen nicht von Nöten gewesen. Ebenfalls schade ist, dass die Story praktisch keine Rolle mehr spielt. Würde sie das nämlich tun, hätte sie das Spiel noch mal deutlich aufwerten können.

Autor: Marius & Morten

Grand Theft Auto: San Andreas: 
ein Bild "Grand Theft Auto: San Andreas" versetzt euch zurück in das Jahr 1992. Schauplatz des Geschehens ist der Staat San Andreas und ganz wichtig ist hier, dass die Betonung auf Staat fällt. Denn San Andreas ist noch einmal in die Städte Los Santos, San Fierro und Las Venturra unterteilt, die den US-Großstädten Los Angeles, San Francisco und Las Vegas nachempfunden sind. Alle drei Städte sind je fast so groß wie das gesamte Vice City! Zudem vermitteln die Orte eine bombastische Atmosphäre, die euch eine Kluft zwischen Arm und Reich so nahe bringt, dass ihr sie fast greifen könnt. Heraus aus The Grove, dem Viertel der Armen in Los Santos, gelangt ihr in ganz andere Welten voller Kontraste. Kontraste, die das Schicksal der Gangstar und die Gründe für das Handeln dieser euch näher bringen, diese zwar ganz bestimmt nicht rechtfertigen, aber ein Stückchen verständlicher machen. Willkürhandlungen der Polizei, brutale Bandenkriege und Drogen stehen an der Tagesordnung und Carl Johnson (kurz CJ), euer Alter Ego, gerät direkt nach seiner Rückkehr nach Los Santos in dieses Chaos. Vor fünf Jahren hatte CJ Los Santos auf Grund des tragischen Todes seines jüngeren Bruders verlassen und ging nach Liberty City.Doch eines schicksalhaften Tages hörte Carl vom Tode seiner Mutter und zu diesem Zeitpunkt begriff er, dass er zurück in seine Heimat muss. Dort angekommen ist jedoch nichts mehr, wie es einmal war. Die Orange-Grove-Family-Gang spielt praktisch keine Rolle mehr und andere feindliche Gangs haben die Kontrolle über Los Santos übernommen. Zusammen mit den Verbündeten Ryder, Big Smoke und Sweet liegt es nun an euch, die Gang wieder groß zu machen und die Kontrolle über eure kleine Welt zurück zu gewinnen. Aber bevor es so weit ist, müsst ihr euch erstmal den nötigen Respekt erarbeiten.

Autor: Marius & Morten

Splinter Cell: Pandora Tomorrow: 
ein Bild Ähnlich wie im Vorgänger erwarten euch insgesamt acht groß angelegte Missionen, die sich auf 17 Abschnitte verteilen. Das eigentliche Tutorial, welches Einsteigern bei "Splinter Cell" eine Lektion in perfektionierter Stealthagenten-Arbeit in der hauseigenen Third Echelon-Trainingshalle erteilte, fällt diesmal komplett weg. Vielmehr startet ihr direkt in der Höhle des Löwen und müsst in der indonesischen US-Botschaft erste Informationen über das Vorhaben und den Verbleib von Terroristenführer Sadono beschaffen. Während den darauf folgenden Aufgaben erhaltet ihr immer wieder Hinweise auf die Aktionsmöglichkeiten von Protagonist Sam, so das auch Neulinge mit allen Steuerungsrelevanten Informationen in Berührung kommen. Da es sich bei der NSA um eine weltweit operierende Antiterror-Organisation handelt, zu der auch Sam Fishers Arbeitgeber Third Echelon gehört, sind die Aufträge global verstreut. Neben dem anfänglichen Einsatz in Indonesien reicht die Mission über Paris nach Jerusalem bis zum Finale in Los Angeles. Dabei unterstützen euch altbekannte Gesichter wie z.b. der Vorgesetzte und Operationskoordinator Colonel Lambert – der die Schnittstelle zwischen Hauptquartier und Außeneinsatz darstellt - oder Kommunikations-Expertin Anna Grimsdottir, die für kryptographische und informationstechnische Belange zuständig ist. Beide stehen ständig per Funk mit Sam in Kontakt und weisen ihn in seinen aktuellen Auftrag ein. Zudem versorgen sie den Topagenten während seiner "Arbeit" mit sämtlichen benötigten Informationen zur anstehenden Aufgabe sowie zum Zielpunkt.Wie schon im Original stellen das geschickte Miteinbeziehen von Dunkelheit und das Beherrschen von Sams umfangreichen Bewegungsrepertoire die wichtigsten Faktoren im Kampf gegen Terroristen dar. Da Sam nur sehr wenige Treffer einsteckt, ist es für einen erfolgreichen Missionsabschluss unabdingbar, Nacht und Schatten zu seinem Vorteil auszunutzen. Hierzu schleicht und bewegt ihr euch größtenteils des Spiels in dunklen Ecken, huscht von einem Schatten in den nächsten und zerstört sämtliches Levelinventar, das Licht spendet. Die Sichtanzeige, auch Stealthmeter genannt, gibt dazu Aufschluss wie hoch Sams Ausleuchtungsgrad dabei ausfällt. In drei Stufen – von unsichtbar bis Weihnachtsbeleuchtung – zeigt euch die Leiste an, wie sichtbar ihr für Gegner-Augen seid. Der zweite angesprochene Punkt, Sams Bewegungen, sind überwiegend unverändert übernommen worden. So beherrscht der TE-Agent sämtliche Basismoves aus dem Vorgänger, wie Ducken, Hinaufsteigen, Klettern, Rücken an die Wand pressen und ums Eck spähen, an Vorsprüngen hängen, Hangeln oder Abrollen.

Autor: Marius & Morten

TrueCrime: New York City: 
ein Bild Fahrt ihr hin, werdet ihr in der Regel mit aufgebrachten Passanten, Dieben, Geiselnehmern oder Revolverhelden konfrontiert, welche ihr zur Ruhe bringen bzw. stoppen und verhaften müsst. Ihr könnt auch alles nieder ballern, doch tut dies eurer Statistik gar nicht gut. Das gibt nämlich Punkte für den bösen Cop und das gefällt eurem Boss gar nicht gut. Verhaftet ihr die Leute hingegen und liefert Beweismaterial auch immer schön in der Dienststelle ab (alternativ lässt es sich illegal verkaufen), bekommt ihr Punkte für den guten Cop, sammelt gut Karriere-Punkte (wobei ihr diese immer bekommt, wenn ein Fall gelöst wurde) und steigt so mit der Zeit Dienstgrade auf, was euch legalen Zugriff auf neue Waffen, Autos etc. verschafft. Wer sich aber wie ein Derwisch aufführen will, der kann auch Autos beschlagnahmen oder allerlei kriminelle Sachen machen (Leute verdreschen, ihnen Drogen unterjubeln usw.). In Bezug auf die Story-Missionen, kann „True Crime: New York City (Deutsche Version)“ leider nicht so richtig punkten, da diese viel zu einfach gestrickt sind und niemanden wirklich fordern dürften. Ihr fahrt zum Einsatzort, schaltet ein paar Gangster aus und verhört manchmal noch den Kopf der Gauner – alles kein Problem und daher ist die Story des Spiels leider in wenigen Stunden abgeschlossen. Da kann auch die auf dem PC nicht wirklich gelungene Steuerung des Spiels nichts dran ändern. Vor allem die Autos fahren sich sehr seltsam. Ich will nicht sagen, dass sie sich schlecht fahren, sondern nur, dass sie sich gewöhnungsbedürftig anfühlen. Angemerkt sei an dieser Stelle, dass ihr auch an Straßenrennen teilnehmen könnt. Wer will, kann sich also auch in die Szene einarbeiten. Was sich jetzt noch alles halbwegs positiv anhört, ist es in der Praxis nur bedingt – „True Crime: New York City (Deutsche Version)“ bietet nämlich auch ein paar ziemlich üble Macken. New York City bietet kaum echte Sehenswürdigkeiten, die Umgebungen wirken ziemlich oft sehr gleich. Zwar passt sich die Umwelt dem „Guter Cop, Böser Cop“ – Prinzip an, doch bezieht sich das nur auf die Tatsache, dass manche Gebäude mal mehr, mal weniger vergammelt sind. Abgesehen davon verhält sich die Umwelt vollkommen unpassend. Macht ihr ordentlich Mist, laufen zwar Leute weg und Polizisten schießen auf euch, doch werdet ihr kaum verfolgt und selbst ein Massenmörder und Gauner kann in der Story total einfach vorankommen. Ferner ziehen zu viele gleich aussehende Personen durch die Straßen – das wirkt einfach unrealistisch und langweilig. Die Technik des Spiels ist im Kern gut: die Grafik sieht ordentlich aus (ist aber viel zu dunkel), die Synchronsprecher sind gut und der Sound brauch sich auch nicht zu verstecken.

Autor: Marius & Morten

Rainbow Six: Lockdown: 
ein Bild Nun, eigentlich fängt das Spiel ganz nett an und auch die Story klingt sehr interessant, doch bereits nach wenigen Spielminuten, bzw. bereits im ersten Feuergefecht wird deutlich, dass die KI auch in der PC-Variante ein Schuss in den Ofen ist. Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen man immer in Deckung bleiben musste, um nicht sofort getötet zu werden – in "Lockdown" könnt ihr euch hingegen auch direkt vor den Feind stellen und diesen mit einem gezielten Schuss umnieten. Ihr dürft auf keinen Fall erwarten, dass eure Gegner in irgendeiner Art und Weise treffsicher sind. Manchmal sind sie gar so dumm und rennen einfach an euch vorbei oder euch direkt ins Feuer. Eure Teamkameraden sind oft auch nicht viel klüger und strecken Gegner manchmal nicht nieder, obwohl sie direkt vor ihnen stehen oder bleiben gerne mal im Feuerhagel stehen.In den mehr als 15 Missionen gilt es die üblichen Einsatzziele zu erfüllen, die euch rund um die Welt führen: Terroristen ausschalten, Gebäude sichern, Bomben entschärfen, Geiseln retten – eben nichts, was es nicht schon mal gab. Das ist an sich ja auch gar nicht schlimm, nur die Umsetzung ist dezent enttäuschend. Ihr könnt durch die Levels oftmals einfach durch rushen, denn Taktik ist diesem "Rainbow Six" fremd. Oh nein, ich vergaß: An Türen dürft ihr eure Leute in Stellung gehen lassen und sie die Tür z. B. aufsprengen bzw. aufschießen lassen. Wenigstens sorgen verschiedene Items wie Nachtsichtgerät oder der Motion Tracker für einen Hauch einer taktischen Note. Was mich an "Lockdown" auch total wundert ist die Tatsache, dass auf Trefferzonen verzichtet wurde. Ob ihr einem Terroristen in die Rübe oder ins Knie schießt läuft auf dasselbe hinaus: er stirbt. Immerhin bestreitet ihr hier und dort einige Scharfschützeneinlagen, in denen ihr dem Rest des Teams den Weg frei räumt. Hier haben die Entwickler wenigstens daran gedacht, euch die Option zum Luftanhalten zu geben, um nicht so zu wackeln – denn genaue Schüsse ohne Zielhilfe kann auch mit der Maus eine Qual sein. Gafisch ist das Game auf dem PC jedoch sehr gut gelungen und sieht deutlich besser als auf den Konsolen aus. Vor allem die Außenlevel, Explosionen und Charaktere können vollends überzeugen und sind einfach toll und detailliert designt. Sicherlich mag die eine oder andere Bewegung einzelner Charaktere etwas steif wirken und auch innerhalb von Gebäuden sieht's etwas kahl aus, die Präsentation ist insgesamt aber sehr gut gelungen. Das liegt nicht zuletzt auch am Sound, der in der gewohnten Qualität des Weges kommt und entsprechend gut klingt. Vor allem die Synchronstimmen klingen realistisch und einige Sprüche sind einfach nur geil („Hast du etwas anderes als Perfektion erwartet?“). Das Beste am Spiel habe ich mir nun bis zum Schluss aufgehoben: Der Multiplayer-Modus von "Lockdown" ist wirklich sehr gut gelungen, nur in den kooperativen Missionen (die ihr mit bis zu 3 weiteren Spielern ausführt) bekommt ihr es auch hier mit recht dummen Gegnern zu tun. Ansonsten könnt ihr natürlich auch in zwei Deathmatch-Modi gegeneinander spielen, was bei entsprechenden Fähigkeiten entsprechend anspruchsvoll sein kann.

Autor: Marius & Morten

Far Cry: 
ein Bild Im Grunde könnte man in „Far Cry (Deutsche Version)“ auf eine Unterteilung des Spiels in die verschiedenen Level verzichten, denn sämtliche Einsätze gehen nahtlos ineinander über. Infos über den weiteren Verlauf der Story erhaltet ihr in diversen Zwischensequenzen oder von Harlan Doyle, eurem Kontaktmann auf der Insel. Wie typisch für Ego-Shooter, sind die Einsatzziele in den Missionen nicht sonderlich reich an Innovationen und rekrutieren sich aus dem Legen von Bomben, dem Finden von Gegenständen oder, last but not least, dem Durchkämpfen von Punkt A nach Punkt B. Dennoch wird „Far Cry (Deutsche Version)“ an keiner Stelle langweilig: wie ihr eine Aufgabe angeht, bleibt euch überlassen. In den Outdoor-Leveln steht euch praktisch jeder Weg zur Verfügung. In den Indoor-Einlagen hingegen müsst ihr euch wohl oder übel weitestgehend an vorgeschriebene Wege halten, diverse Luftschächte können jedoch auch hier zweckentfremdet werden. Genauso wichtig wie das Finden des richtigen Weges ist auch eure Strategie gegenüber den Gegnern. Selbst auf der niedrigsten Schwierigkeitsstufe erlauben sich diese keine Fehler. Die Söldner, denen ihr bereits nach wenigen Spielminuten begegnet, nutzen z.B. jegliche Deckungen, rufen Verstärkung oder greifen euch geschickt im Team an. Im weiteren Spielverlauf trefft ihr auch auf besonders gefährliche, gentechnisch veränderte Affen. Anfangs werdet ihr nur mit deren Geschwindigkeit zu kämpfen haben, später bekommt ihr es jedoch auch mit unsichtbaren Versionen und extra dicken Brocken mit Raketenwerfer zu tun. Dummerweise könnt ihr nicht immer speichern, sondern seid auf vordefinierte Speicherpunkte angewiesen. Diese sind in der Regel aber gut plaziert, nur wenige Ausnahmen können etwas an den Nerven kratzen.
Nur gut, dass Jack Carver mit allerlei Equipment ausgerüstet ist. Zum einen hätten wir da natürlich Waffen wie Sturmgewehr, Pistole, Scharfschützengewehr oder Raketenwerfer. Zum anderen seid ihr auch mit einem Fernglas, welches Gegner markieren und ihre Gespräche abhören kann, und später mit dem so genannten CryVision ausgestattet. Letzteres ist eine Mischung aus Nachtsicht- und Wärmebildgerät. Das CryVision eignet sich hervorragend, um versteckte Feinde aufzuspüren oder Licht ins Dunkle zu bringen; die Batterien sind aber dementsprechend schnell leer. Eine kleine Anzeige gibt euch im Übrigen an, wie gefährlich die derzeitige Situation ist, auf dem Radar sind die meisten Missionsziele angezeigt. Hin und wieder dürft ihr euch auch hinter das Steuer eines Buggy, Hummer oder Bootes setzen und größere Entfernungen so schneller zurücklegen. Die Steuerung der Vehikel ist dabei super einfach. „Far Cry (Deutsche Version)“ lässt sich selbstverständlich auch im Multiplayer-Modus spielen. Drei Modi stehen zur Auswahl: Deathmatch, Team-Deathmatch und Angriff. Die beiden zuerst genannten dürfte mittlerweile jeder von euch kennen, im Modus Angriff muss ein Team einen Angriff auf eine Stellung des Gegners durchführen. Nur hier gibt es drei verschiedene Spielerklassen: Söldner, Scharfschützen und Unterstützungs-Einheiten, die auch Gebäude zerstören können. Wenn euch die mitgelieferten Karten zu langweilig sind, so könnt ihr euch auch eigene im mitgelieferten Editor erstellen. Nicht nur, dass das Gameplay in „Far Cry (Deutsche Version)“ sehr gut ist, auch verdient die Technik ein ordentliches Lob: die Grafik ist bombastisch und glänzt mit superben Wassereffekten, tollen Szenarien und klasse Charaktermodellen. Der Sound, sowie die deutsche Sprachausgabe stehen dem in fast nichts nach. Nur einige der Sprecher wirken etwas fehl am Platz.
Autor: Marius & Morten

Der Anschlag: 
ein Bild Doch keine Panik – auch wenn es sich um eine Filmumsetzung handelt und die Handlung sich am Film orientiert (dabei aber doch recht frei interpretiert wurde), dürfen sich Fans mal wieder auf realistische und fordernde Missionen freuen. Also, ran an das Keyboard und die Maus, um die 11 verschiedenen Level (zzgl. Multiplayer Level) durchzuspielen. Prinzipiell hat sich natürlich zu den „Rainbow Six“ Spielen nicht viel verändert, läuft das Spiel doch auf der gleichen Engine. Noch immer lauten die primären Einsatzziele Terroristenjagd, Aufklärung, Befreiung von Geiseln, Stürmen von Gebäuden, etc. Wer schon mal einen Vorgänger gespielt hat, der weiß, was ihn nun erwartet. Nach dem Mission Briefing sollte man nämlich erstmal genau planen wie man vorgeht. Dafür werden die richtigen Männer ausgesucht, entsprechend ausgerüstet und dann positioniert. Relativ schnell fällt aber auf, dass „Der Anschlag“ eher für die breite Masse konzipiert wurde, da sich der gesamte Spielablauf doch wesentlich weniger komplex als andere Spiele von Red Storm präsentiert. Dennoch, im Spiel muss man seinen Männern nun entsprechende Waypoints zuweisen – dadurch bewegen sie sich von alleine durch die Missionen und können dem Spieler Aufgaben abnehmen, Deckung geben, etc. Wem der Schwierigkeitsgrad trotz der leichten Bedienung zu anspruchsvoll ist, sollte sich unbedingt erstmal den Trainingsmodus zu Gemüte führen, um sich hier mit Waffen und Steuerung vertraut zu machen – nicht zuletzt durch die vielen Befehle, die man seinem Team geben kann, sollte man immer stets die Übersicht behalten. Hat man indes seine Planungen vollzogen, geht es in den Action-Teil, in dem man seinen Spieler nun durch die entsprechende 3D-Welt steuern darf und darauf hoffen muss, dass die vorherigen Planungen entsprechend gut gelaufen sind.

Am Gameplay hat sich auch in den actionlastigen Szenen nicht viel geändert – wie schon in den Vorgängern darf man nun in eine Ego- oder Third Person-Perspektive durch die großen Räume, langen Gänge und sonstige Gebiete laufen, sprengt eine Tür, gibt seinen Kameraden Deckung, erschießt einen Terroristen aus dem Hinterhalt, wirft Rauchgrananten oder sondiert zusammen mit seinem Team die Lage, um danach einen schnellen Angriff und ggfs. eine Befreiung einer Geisel durchzuführen. Dabei darf man das Game aber keinesfalls mit einem First Person Shooter wie z.B. „Duke Nukem“ verwechseln. Wer hier einfach drauflos rennt und wie wild herumballert, der hat schon verloren. Taktik ist zu jeder Zeit gefragt und nur behutsames Vorgehen verhilft einem zu einem erfolgreichen Missionsende.
Autor: Marius & Morten

Der Pate: 
ein Bild Im New York der 30er Jahre geschieht auf offener Strasse ein Mord an einem Mitglied einer Mafiafamilie. Ein kleiner Junge sieht entsetzt zu, wie sein Vater umgebracht wird. Nach einigen Videoszenen stellt sich heraus, dass der Spieler diesen inzwischen erwachsen gewordenen Jungen spielt. Zu Beginn dürfen wir unserem Alter Ego sein Äußeres verpassen. Wirklich beeindruckend sind hierbei die Auswahlmöglichkeiten. Kurz darauf schon werden wir von Luca Brasi, einem führenden Mitglied der Familie in unseren Job eingeführt. Er erklärt uns auf den Hinterhöfen die Steuerung im Kampf und sonstige Details. Nach dem Tutorial beginnt auch schon die Story, die wie im Film damit beginnt, dass auf Don Vito ein Mordanschlag verübt wird. Überhaupt orientiert sich die ganze Story sehr stark an der Film- bzw. Romanvorlage. Einzelne Szenen der Geschichte sind komplett übernommen, so zum Beispiel wenn wir dem Gegner Woltz den Kopf seines geliebten Rennpferdes ins Bett schmuggeln, um ihn so weich zu kochen. Den handelnden Part übernimmt hier dann der Spieler, so dass man die Geschichte oft aus einer anderen Perspektive sieht. Alle wichtigen Charaktere des Films tauchen auf und so arbeitet man sich langsam in der Familie nach oben, indem man sich den Respekt der Familie erwirbt. Die Einbettung des Spielers in die Handlung des Films ist wirklich gelungen und hat mir gut gefallen. Schwächen hat das Spiel allerdings beim Abwechslungsreichtum der Nebenschauplätze bzw. -missionen. Respekt ist im Spiel die inoffizielle Währung. Nach einem ausgeführten Auftrag erhalten wir nicht nur Geld, sondern auch Respekt. Dieser ermöglicht uns über verschiedene Stufen in der Hierarchie der Corleones aufzusteigen. Doch natürlich ist das einem echten Mafioso nicht genug. Schließlich teilt der sich nicht gerne die Einnahmequellen der Stadt mit konkurrierenden Familien. Und so ist man im „freien Teil“ des Spiels, abseits von der Haupthandlung immer damit beschäftigt, den Machtbereich der Corleone Familie zu vergrößern. Dieser Teil läuft eigentlich immer nach dem gleichen Schema ab und wird auf die Dauer auch etwas öde: Man schleicht sich in ein gegnerisches Geschäft oder Lagerhaus ein, um es zu übernehmen. Dabei gilt es, den Inhaber zu erpressen und so Schutzgeld zu verdienen. Die anderen Familien lassen sich das natürlich nicht gefallen und so kommt eigentlich immer „Arbeit“ auf einen zu: Die Helfershelfer der Konkurrenz auszuschalten. Dies tut man stilecht mit Fäusten oder wahlweise verschiedenen Waffen wie man sie aus Actionspielen kennt: Pistolen, Schrotflinten, die „Geigenkoffer-Tommy-Gun“ oder mit Molotov-Cocktail oder Dynamit. Übernommene Geschäfte steigern unser Einkommen, von dem wir zu Beginn noch den Löwenanteil an die Familie abliefern. Mit dem Rest kaufen wir Waffen und Munition, schmieren Polizisten oder FBI-Agenten, kleiden uns in edlen Zwirn oder erstehen einen standesgemäßen Unterschlupf. Da vieles aber oft gleich abläuft, kommt mitunter schnell etwas Langeweile auf. Kein Vergleich zu den tollen Schauplätzen und Missionen in „Mafia“. Apropos Unterschlupf: Wie aus der GTA-Reihe bekannt kann man nur dort sein Spiel abspeichern. Ob das den Schwierigkeitsgrad steigern sollte oder ob man einfach nur die Konsolenumsetzung etwas nachlässig gemacht hat bleibt uns verborgen. Fakt ist, dass es ein Störfaktor ist. Zwar kann eine Mission nach dem scheitern unbegrenzt neu gestartet werden (im Krankenhaus), doch die Bewegungsfreiheit schränkt es unnötig ein. Überhaupt sieht man dem Spiel an vielen Stellen den „großen Bruder“ an, nur bleibt es an den meisten Stellen auch wirklich der große, und nicht der gleichberechtigte Bruder. Sprich: „Der Pate“ kommt außer bei der Atmosphäre vor allem bei der Bedienung nicht an das Vorbild „GTA San Andreas“ heran. Der Hauptgrund dafür ist neben der Atmosphäre, zu der ich noch später komme, die verkorkste Steuerung. Ich habe nichts gegen Konsolenumsetzungen, nur warum zum Geier machen sich immer weniger Spielefirmen die Mühe, ihren Titeln eine ordentliche PC-Steuerung zu verpassen? Statt dessen bin ich dazu verdammt, mich mit einer abenteuerlichen Kombination aus Maus und Tastatur-Steuerung herumzuschlagen. Mit den Maustasten den Gegner packen, dann mit Mausbewegungen oder bestimmten Tastenkombinationen schlagen etc. Von Einfachheit oder gar Komfort keine Spur! Bei den Kämpfen setzt sich das fort: Die eigentlich gut gemeinte Zielhilfe lässt man schnell links liegen, weil sich frei viel besser zielen lässt und wenn ich mich an die Wand drücke um Deckung zu suchen, muss ich mich erst wieder von der Wand lösen, wenn ich im Nahkampf angegriffen werde. Die Krönung ist die Fahrzeugsteuerung, die mit ihrer übertriebenen und nicht konfigurierbaren Empfindlichkeit nicht nur an das vorletzte Jahrzehnt erinnert, sondern dadurch, das sich jedes Fahrzeug gleich (schlecht) steuert, sehr viel Spielspaß und –realismus kaputtmacht. „Der Pate“ führt uns in das New York der 30er Jahre. Auf den Strassen der frei befahrbaren Stadtteile (die wir wie in „GTA“ ohne Zwischenladezeiten durchqueren) begegnen uns authentische Autos, die Menschen sind entsprechend gekleidet und unterhalten sich miteinander oder sprechen den Spieler auch direkt als Mafiosi an. Überhaupt bringen die erstklassigen, Originalsynchronsprecher und –musik sehr viel Atmosphäre. Was man von der Grafik nur bedingt behaupten kann. Sie offenbart bei einem genaueren Blick auch etliche Schwächen. Vor allem die Texturen, zum Beispiel der Gebäude, Hinterhöfe und Innenräume sind oft grau, eintönig und sehen immer gleich aus. Und warum wirkt New York immer so, als sei es ständig Nacht, auch wenn es Tag ist? Die gut in den PC übertragenen Hauptdarsteller (Marlon Brando, James Caan etc.) überzeugen allerdings durch überzeugende Mimik und Gestik, Motion Capturing sei dank. Immer wieder wird in zahlreichen Videos in Spielgrafik die Handlung weitererzählt, doch auch in Gesprächen und sonstigen Spielsequenzen schaltet das Spiel sehr häufig in die externe Ansicht. Mir ist zwar bewusst, dass man hier die Illusion des Films mit einfangen wollte, doch hier haben wir ein Computerspiel und ich will nicht dauernd in meinem Handeln unterbrochen werden. Hier wäre etwas weniger wahrscheinlich mehr gewesen. Alles in allem hinkt die Grafik beim Einfluss auf die Gesamtatmosphäre dem Sound um einiges hinterher, auch oder trotz der vielen Videosequenzen.
Autor: Marius & Morten



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